Der Zweite Weltkrieg in der Eifel - Spurensuche

Tagesexkursion

In Kooperation mit dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Regionalverband Eifel, führt die VHS Gerolstein am 21. September 2019 eine Tagesexkursin durch.


Die Eifel, das Mittelgebirge an der Deutschen Westgrenze, war vom Zweiten Weltkrieg in mehrfacher, sehr unterschiedlicher Weise betroffen.

Schon in der Vorkriegszeit war es der Bau des Westwalls, der Unruhe in die Eifel brachte. Mit Kriegsbeginn wurden viele Dörfer in Grenznähe geräumt und bald wurde die Eifel zum Aufmarschgebiet. In der letzten Kriegsphase startete von hier mit der Ardennenoffensive der verzweifelte Versuch, den Verlust des Krieges doch noch abzuwenden. Die Kämpfe um das Eindringen der Alliierten nach Deutschland von Westen her hinterließen schließlich eine Unzahl von zerstörten Dörfern in der Eifel.

Viele Spuren  zeugen von dieser Geschichte. Manche sind groß und bekannt, manche klein und nur schwer zu finden. Viele davon sind dienen dem Gedenken an die Opfer des Krieges.

Auch in den Nachbarländern Belgien und Luxemburg gibt es viele Spuren der gleichen Geschehnisse, aber sie sind dort die Basis einer völlig anderen Erinnerungskultur.

Bei einer Tagesexkursion mit dem Bus werden wir eine ganze Reihe dieser Spuren und Erinnerungsorte besuchen und den unterschiedlichen Umgang damit in den heutigen Nachbarländern betrachten. Wir bewegen uns dabei zunächst im Landkreis Bitburg-Prüm (u. a. in Metterich, Hontheim und Wallendorf) und dann in Belgien bei St. Vith und Baugnez.

Unterwegs wird Gelegenheit zur Mittagspause gegeben sein, festes Schuhwerk wird angeraten.


Festes Schuhwerk ist erforderlich.

Anmeldungen möglich bei Herrn Dr. Hans Esten, Tel. Nr. 06591-4436;                       email: estenhans@gmail.com,  Frau Dr. Sibylle Bauer Tel. Nr. 0651-9942783 e-mail: dendrolab@t-online.de oder bei der VHS Gerolstein Tel. Nr. 06591/13-1061





1 Tag, 21.09.2019,
Samstag, 08:30 - 17:30 Uhr
1 Termin(e)
1.01.05
Gebühr:
35,00
Belegung: