Vortrag: "Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Erbrecht"


Oft kommt es vor, dass jemand aus gesundheitlichen Gründen seine Angelegenheiten selbst nicht mehr regeln kann. Wenn dann dringende Dinge erledigt werden müssen, muss beim Vormundschaftsgericht ein Betreuer für diese Person bestellt werden, damit jemand für sie handeln kann. Oft ist dies auch erforderlich, wenn Operationen durchgeführt werden müssen und der Betroffene selbst nicht mehr einwilligen kann. Auch eine Unterbringung in einem Alten- und Pflegeheim ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Betroffenen zulässig. Damit in solchen Fällen nicht fremde Personen zum Betreuer bestellt werden, ist es sinnvoll, rechtzeitig eine Vertrauensperson zur Wahrnehmung solcher Aufgaben zu bevollmächtigen. Gleichzeitig kann man eine Patientenverfügung ausstellen. Dies bedeutet, dass man bei unheilbarer Krankheit keine Reanimation und keine Intensivmedizin mehr möchte, wenn dies nur zu einer Verlängerung des Leidens und Sterbens ohne Aussicht auf Besserung führt. In dem Vortrag wird die Problematik erörtert und Musterformulare zur Verfügung gestellt. Außerdem werden die Grundsätze des deutschen Erbrechts referiert. Eheleute ohne Kinder müssen nämlich ein Testament machen, wenn der Partner Alleinerbe werden soll.


Der Termin wird bei entsprechender Teilnehmerzahl rechtzeitig mitgeteilt.
1.00.04
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